Krimi endet mit einem Unentschieden – Damen 1 lassen Punkt in der Bruchwiese
Es war kein Spiel für schwache Nerven, es war auch kein Spiel für Handballästheten…
…dennoch war es ein “schönes und spannendes Spiel für die Zuschauer!” Wer letzten Samstag bei der Handball EM der Herren das Spiel der DHB Auswahl verfolgte, sollte am Tag danach bei der Saarlandligapartie zwischen dem TBS und der FSG auf gewisse Weise ein Déjà-vu erleben.
Gleich nach Anpfiff konnte die FSG zwei schnelle Tore erzielen, ehe sich die weiteren Minuten sehr ausgeglichen gestalteten. In der Abwehr fehlte öfters die letzte Konsequenz beim Schieben, um die schnellen Stoßbewegungen der TBS-Truppe zu unterbinden, so dass ein deutlicheres Absetzen vom Gegner nicht möglich war. Erst beim Stande von 10:06 für die FSG hatte man das Gefühl, dass ein Polster vor der Halbzeit erarbeitet werden könnte… die Betonung liegt aber auf “könnte”! Denn vertändelte Bälle im Angriff oder Konzeptlosigkeit brachten die Mädels des TBS wieder nach 3 Toren in Folge heran und bis zum Pausentee lautete die logische Konsequenz: 11 zu 11.
Mit einem erfolgreichen Strafwurf für die FSG wurden dann die zweiten 30 Minuten eingeläutet, die es wirklich in sich haben sollten. Diesmal gelang es der FSG in den folgenden Minuten aber nicht, einen höheren Vorsprung auf die TBees herauszuspielen. Bis zum 18:18 sah der Spielfilm folgendermaßen aus: Führung FSG – Ausgleich TBS! Komischerweise gelang der FSG erst nach der EINIZIGEN Führung des TBS im ganzen Spiel (19:18) dann eine super Serie von 4 Toren und beim Stand von 22:19 für die Gäste aus Dudweiler-Fischbach war die Begeisterung auf den Rängen und der Auswechselbank groß. Doch es kam, wie es kommen musste…die offensive Abwehr der Saarbrückerinnen brachte den Angriff der FSG ein ums andere mal aus dem Konzept und der Abwehrverband, der die letzten Minuten in ständiger (einfacher und doppelter) Unterzahl zurecht kommen musste, lief hinterher. Durch 7m und aus dem Rückraum schlossen die TBees kurz vor Ende der Partie auf 21:22 auf. Immer noch hatte es die FSG selbst in der Hand bei gut 40 Sekunden und eigenem Ballbesitz, den Sack zuzumachen. Doch die 5 Angreifer hatten keine Lösung parat, um die offene Deckung der Heimmannschaft in Bedrängnis zu bringen, so dass passives Spiel angezeigt und auch abgepfiffen wurde. Noch 6 Sekunden auf der Hallenuhr und Freiwurf vom gegnerischen 9m. Die Ansage war klar: kein Ball an den Kreis zulassen und einen letzten Wurf AUF ALLE FÄLLE verhindern! Und wie Sven Sören Christophersen bei den DHB Herren nahm sich die Halblinke ein Herz und traft quasi mit der Sirene zum vielumjubelten Ausgleich für die TBees! Ein Unentschieden, dass sich diesmal – im Gegensatz zum Hinspiel – mehr wie ein Punktverlust für die FSG anfühlt. Mit einem möglichen Sieg hätte die FSG nochmal etwas Druck auf die Tabellenspitze ausüben können. Mit nun 6 Minuspunkten muss der Blick nun mehr auf die Verfolger gerichtet werden, wie beispielsweise auf den nächsten Gegner aus Schmelz. Das Spiel findet am 05. Februar um 14.15 Uhr in der FISCHBACHHALLE statt. Also ein Aufruf an die Fans der FSG, die Truppe bei ihrem nächsten schweren Heimspiel zu unterstützen. Wir freuen uns auf euch!







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